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  • Life Achievement Award für Friedrich Glasl: Konfliktforscher wird für sein Lebenswerk ausgezeichnet! Wer an Konflikte denkt, denkt an Friedrich Glasl – zumindest dann, wenn er sie professionell klären will. Der Österreicher hat mit seinen Werken wie kein anderer die Konfliktforschung geprägt und wegweisende Methoden für die Praxis der Mediation entwickelt. Dafür wird er auf den Petersberger Trainertagen mit dem Life Achievement Award der Weiterbildungsbranche geehrt.

  • BGH 13.12.2016 VI ZB 1/16. Der BHG hat entschieden, dass ein Sachverständiger, der bereits in einem außergerichtlichen Verfahren in derselben Streitigkeit tätig war, abgelehnt werden kann.

  • Wissenschaft & Forschung:  Zuviel Intuition – zu wenig System:
Klare Defizite im Verhandlungsmanagement deutscher Unternehmen. Kooperationsstudie der Europa-Universität Viadrina und CODI/EBS. Die Praxis des Verhandlungsmanagements in deutschen Unternehmen stand im Fokus einer empirischen Studie, die das Institut für Konfliktmanagement (IKM) der Europa-Universität Viadrina und das Center for Corporate Skills & Dispute Competence (CODI) der EBS Universität für Wirtschaft erstellt hat.

Mehr Informationen hier: Zuviel Intuition - zu wenig System




Das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz verpflichtet Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten ab dem 1. Februar 2017 auf ihrer Webseite und in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) darauf hinzuweisen, ob sie dazu bereit oder dazu verpflichtet sind, in Streitfällen an einem Schlichtungsverfahren teilzunehmen.

Auch wenn das nicht der Fall ist, müssen sie ihre Kunden online oder in den AGB darüber informieren. Die Informationen müssen einfach zugänglich und leicht verständlich sein. Das Gesetz soll dazu führen, dass weniger Streitfälle von der Justiz entschieden werden müssen. Stattdessen sollten Verbraucher und Unternehmen ihre Streitigkeiten häufiger in außergerichtlichen Verfahren wie Schlichtung, Schiedsverfahren oder Mediation beilegen.

Die Kosten dieser Verfahren vor der Verbraucherschichtungsstelle, trägt das Unternehmen, abgesehen von einer Verbraucher-Gebühr.

Sinnvoller Weise bieten auch Unternehmen unter 10 Beschäftigten präventiv auf Ihrer Homepage eine außergerichtliche Konfliktlösung an. Damit schafft man sich die Möglichkeit einer einvernehmlichen und damit kostengünstigen und schnellen Konfliktlösung, häufig ohne gerichtlichen Prozess. Kosten für Mediationen und außergerichtliche Verfahren werden bei uns paritätisch mit den Konfliktparteien abgerechnet.

Für den Verbraucher der Hinweis, dass der erste Weg nicht zum Anwalt, sondern zum Gespräch führen muss.

Gerne informieren wir Sie über unsere Erfahrungen und weitere ADR-Verfahren. Sie haben die Möglichkeit unser Büro auf der firmeneigenen Homepage als Ansprechpartner für Verbraucherstreitigkeiten anzugeben. Wir unterliegen der Schweigepflicht, die Verfahren werden vertraulich behandelt.

Das gilt natürlich auch für Unternehmen über 10 Beschäftigte, die auf Ihrer Homepage kommunizieren, dass das Unternehmen nicht an einer Schlichtung vor den Verbraucherschlichtungsstellen teilnimmt.


Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Büro.

Hier der Link zum Gesetzestext: Informationspflichten des Unternehmers


Einbauen von Mediationsklauseln in zukünftige und bereits bestehende Verträge. Um ein außergerichtliches Verfahren einem gerichtlichen Verfahren vorzuschalten, gibt es Mediationsklauseln, die in Verträge mitaufgenommen werden können.

  • Eine Mediationsklausel erhebt im Regelfall die Durchführung der Mediation zu einer Prozessvoraussetzung. Sie muss bei der Einreichung einer Klage also vorliegen.

  • Wird trotz dem Vorliegen einer Klausel keine Mediation durchgeführt, ist die Klage dem Willen der Parteien gemäß als unzulässig abzuweisen.

  • Das Gericht hat kein Ermessen bei der Auslegung dieser Klausel, allenfalls bei der Frage, ob ein Mediationsverfahren durchgeführt wurde oder nicht. Vorzuschreiben ist allenfalls, dass die Parteien sich zu einem solchen Verfahren verabreden und es versuchen. Kommt das Gericht dann zu dem Ergebnis, dass ein Mediationsverfahren nicht einmal versucht wurde, dann muss es die Klage als unzulässig abweisen.


Eine Änderung der bereits bestehenden Verträge hinsichtlich dieser Klausel muss mit dem Vertragspartner einvernehmlich geschehen. Auf Wunsch führen wir diese Gespräche.

Mehr Informationen hier: Beispiel Mediationsklausel

See both sides of the story:

Ein Vater beobachtet, wie sich zwei Geschwister um eine Zitrone streiten. Am Anfang sieht er noch zu, doch als es immer lauter wird, geht er hin und teilt sie gerecht in zwei Hälften. Beide Kinder fangen an zu weinen. Bestürzt fragt er, warum sie mit der gerechten Teilung nicht zufrieden seien. Schluchzend sagt ihm seine Tochter, sie habe die Schale für eine Bastelaufgabe in einem Stück abschälen wollen. Mit der halben Schale könne sie nichts anfangen. Daraufhin grollt ihr Bruder, er habe die Frucht auspressen will, um sich ein Glas heiße Zitrone zubereiten zu können. So erkennen beide, dass sie das Ganze hätten haben und zufrieden sein können, wäre nicht der gerechte Vater vorschnell dazwischen gegangen, sondern hätte ihnen geholfen, ihre Wünsche, Bedürfnisse, ihre Interessen auszutauschen.


Informationen & Anmeldung: Mediationsausbildung Mai 2017

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